Gedicht von Joanna
Dunkel hüllt den Wald in Stille,
man hört keinen Vogelsang,
leise zirpt im Schlaf die Grille,
ich geh' am Waldessaum entlang.
Plötzlich seh' ich - ganz weit hinten einen rötlich - goldenen Schein,
der geheimnisvoll den Wald verzaubert. Was mag das bloß sein?
Ich sinke in dem Grase nieder,
mein Blick schweift zu dem Leuchten hin,
da, jetzt verstärkt sich's wieder.
Ein froher Gedanke kommt mir in den Sinn.
Kann es sein, daß dunkle Nacht
frischem, hellem Tage weicht.
Das hat der erste Sonnenstrahl vollbracht.
Durch das Dickicht dringt zu mir strahlendes - gleißendes Tageslicht.
Erwachen tut das Waldgetier.
Welch Freude, dass der Tag anbricht.